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Hier finden Sie Angebote zur originären Logotherapie nach Viktor. E. Frankl.

Logotherapeutische Ostergedanken!

Das diesjährige Osterfest steht ganz unter dem Eindruck des schrecklichen Leids in der Ukraine und auch der noch immer andauernden Pandemie, von vielen anderen Herausforderungen ganz zu schweigen. Ohnmacht macht sich breit! Wie können wir persönlich darauf eine Antwort geben, auf die großen Fragen, die das Leben uns gerade stellt?

Einen Impuls dazu fand ich bei V. Frankl in seinem Buch: „Der Wille zum Sinn: „Was es gälte, wäre jetzt, die Kette des Bösen zu zerreißen; nicht wieder Gleiches mit Gleichem, Böses mit Bösem zu vergelten, sondern: die einmalige Chance zu nützen,um das Böse gerade dadurch zu überwinden,…dass man sich nicht an das „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“ hält.

Frankl der das Böse selbst an Leib und Seele in vier Konzentrationslagern erlebt hat, wurde nach dem II. Weltkrieg nicht müde in seinen Vorträgen auf allen Kontinenten dieser Erde den“ Willen zur einen Menschheit“ kund zu tun: „Sofern es kollektive Verantwortung gibt, kann sie nur eine planetarische sein.(aus: der Wille zum Sinn)

Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten. Ich selbst kann die Kette des Bösen unterbrechen, wenn ich Frieden, statt Streit anzettele.

Ist das nicht auch die Botschaft des Osterfestes? Jesus hat durch seine Auferstehung die Kette des Bösen gebrochen und uns Erlösung gebracht! Er hat dort Licht aufscheinen lassen, wo es Dunkel ist auf der Welt. Und diese Botschaft gilt auch für uns persönlich. Meine Dunkelheit kann durch das Licht der Osternacht aufgehellt werden. Dieses Licht will in mir die Hoffnung stärken, dass nichts hoffnungslos ist, sondern das sein Licht über alles Hoffnungslose in dieser Welt weiter scheint. Es ist stärker und geht über unser Leben hinaus.

Frank Wecker